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„Neue Seidenstraße“

Mit der Initiative „Neue Seidenstraße“ – auch „One Belt, one Road“ oder „Belt and Road Initiative“ genannt - möchte China mit massiven Investitionen in Asien, Afrika und Europa neue Handelsrouten, Märkte und Energiequellen erschließen. China will damit zum einen der eigenen Wirtschaft Wachstumsimpulse geben. Zum anderen demonstriert es damit den Willen, seine globale Gestaltungs- und Führungsmacht auszubauen und sich an die Spitze einer globalen wirtschaftlichen Integration zu setzen. Das Riesenprojekt stößt auf Zustimmung und Skepsis zugleich: Instabile Staaten freuen sich über die Finanzspritze, während europäische Staaten fehlende Transparenz und Übersicht beklagen. Jedoch könnten EU-Staaten in Zukunft von Seidenstraßen-Projekten auch profitieren, etwa durch eine Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern auf Drittmärkten.

Das 2013 gegründete Mercator Institute for China Studies (MERICS)mit Sitz in Berlin ist weltweit eines der größten Institute der gegenwartsbezogenen und praxisorientierten China-Forschung. MERICS ist eine Initiative der Stiftung Mercator.

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