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Die Kommunistische Partei Chinas (KPC) hat wiederholt mit einer unerwarteten Anpassungsfähigkeit auf Krisenerscheinungen, Entwicklungsrisiken und neu auftretende Herausforderungen reagiert. Hinsichtlich Mitwirkungsmöglichkeiten an der Politikgestaltung, einem Pluralismus politischer Meinungs- und Willensbildung sowie einer wirkungsvollen Kontrolle politischer Macht hat China keine Fortschritte gemacht.

Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Analyse der Politikgestaltung wie auch auf den Veränderungen der Führungsstrukturen in China. Dazu gehören die Disziplinierung der Parteiorganisation, die Transformation des Wachstumsmodells und wirtschaftspolitische Deregulierung, die Modernisierung des Justizsystems sowie Umwelt-, Technologie- und Sozialpolitik.

People protesting on a street in China

Andererseits beschäftigt sich das Programm mit Chinas inzwischen sehr vielfältigen Gesellschaft, in der sich die Einkommensstrukturen, Arbeitsumfelder, Lebensstile und Wertvorstellungen immer stärker unterscheiden. Neue Technologien und Soziale Medien ermöglichen neue Formen der Information, Kommunikation und Meinungsbildung. Die sich daraus ergebenden Spannungen und Forderungen setzen die chinesische Regierung unter Druck. Das Programm analysiert die politischen Herausforderungen dieser sozialen Dynamiken und fokussiert dabei zwei große Fragen: die Chancen und Grenzen sozialer Selbstorganisation sowie das Ringen um Informationshoheit und Glaubwürdigkeit der chinesischen Führung.

Publikationen und Neuigkeiten aus diesem Bereich

Mitarbeiter dieses Forschungsprogramms