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28. November 2018

Das Treffen von US-Präsident Trump und dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping am Rande des G20-Gipfels in Argentinien brachte kein Ende des Handelskriegs, sondern nur einen Waffenstillstand. Die in Hongkong ansässige Ökonomin Alicia García Herrero meint, dass beide Seiten die Waffenruhe nutzen werden, um die Entflechtung der beiden Volkswirtschaften voranzutreiben. Worum es bei dem Handelskrieg eigentlich geht, argumentiert García Herrero, sei Hegemonie-Streben, eine Art wirtschaftlicher Kalter Krieg. Europa sei zwischen seinen beiden größten Handelspartnern gefangen. Einige Industriesektoren könnten von mehr Handel mit China profitieren, so die Expertin, aber die EU müsse sich auch bewusst sein, dass der Handelskrieg große Risiken für Europa berge. Hören Sie Alicia García Herrero in der neuen Podcast-Folge von MERICS Experts.