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„Viele Unternehmen und Regierungen sehen neue Chancen “ (Englisch)

31. Oktober 2019

Ende Oktober erreichte der erste Güterzug aus der Kleinstadt Yiwu nahe Shanghai die belgische Stadt Lüttich. Seitdem der erste chinesische Güterzug sich 2011 in der südwestchinesischen Megastadt Chongqing auf den Weg nach Duisburg machte, hat der Warenaustausch auf der Schiene zwischen Europa und China stark zugenommen. Die Verbindungen und Strecken haben sich seitdem vervielfacht.

Der Güterverkehr zwischen China und Europa (China-Europe Freight Train, CEFT) ist Teil der chinesischen Infrastrukturinitiative „Neue Seidenstraße“ (Belt and Road Initiative, BRI) und der Go-West-Strategie des Landes. China erhofft sich davon unter anderem den Ausbau von Handelsrouten und Zugang zu neuen Märkten, verfolgt mit der Initiative aber auch geopolitische Ziele. Über die Möglichkeiten und Risiken der chinesisch-europäischen Frachtverbindung und ihren konkreten Auswirkungen auf Städte und Regionen entlang der Routen diskutiert Chen Xiangming, Professor am Trinity College in Hartford (Conneticut), mit Kerstin Lohse-Friedrich, Leiterin Kommunikation am MERICS. Hören Sie die neueste Folge des MERICS Experts Podcasts (auf Englisch).