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Die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) finanziert öffentliche und private Projekte in Asien und darüber hinaus. Als die Bank im Januar 2016 mit 57 Mitgliedsländern – darunter auch Deutschland – gegründet wurde, argumentierten Beobachter, dass die Institutionvon China dominiert und kein gutes Beispiel für Multilateralismus abgegeben werde. Erstmals hatte China eine Multilaterale Development Bank gegründet, mit Peking im Mittelpunkt, das die Agenda bestimmt, die Prioritäten definiert und die Regeln setzt.

Fast fünf Jahre später hat sich die AIIB viel schneller und weiter entwickelt, als viele erwartet hätten, und zählt bereits 100 Mitglieder. Gregory Chin, Associate Professor an der der York University (Kanada) und ehemaliger kanadische Diplomat spricht mit Kerstin Lohse-Friedrich über die AIIB, potentielle weitere Mitglieder und Chinas Prioritäten.