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13. Dezember 2018

Chinas Transformation vom verarmten Bauernstaat zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hat viele Grundannahmen auf den Kopf gestellt: Ein rigides Einparteiensystem und eine dynamische Wirtschaftsentwicklung stehen nicht zwangsläufig im Widerspruch; wirtschaftlicher Aufstieg und mehr Wohlstand führen nicht automatisch zu einer politischen Öffnung. Die KP China ist anpassungsfähiger als viele erwartet haben, sagt Kristin Shi-Kupfer, Leiterin des Forschungsbereichs Politik, Gesellschaft und Medien beim MERICS, in ihrer Bilanz zu 40 Jahre Reform- und Öffnungspolitik. Die wirtschaftliche Öffnung hat die KPC geschickt genutzt und ist mittlerweile nicht nur Partner, sondern auch Rivale des Westens. Doch unter Xi Jinping droht sich das Land innenpolitisch wieder stärker zu verschließen, sagt Shi-Kupfer im neuen Merics Experts Podcast.