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Warum ein Abendessen in Buenos Aires den Handelskrieg zwischen China und den USA nicht beenden wird

US-Präsident Trump und der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping werden sich voraussichtlich am Wochenende am Rande des G20-Gipfels in Argentinien treffen. Doch es gibt wenig Hoffnung, dass die beiden Präsidenten ein Ende des Handelskriegs ankündigen werden, sagte die in Hongkong ansässige Ökonomin Alicia García Herrero. Sie rechnet damit, dass die beiden Seiten sich höchsten auf einen Waffenstillstand einigen werden, um mehr Zeit für die Entflechtung der beiden Volkswirtschaften zu gewinnen. Worum es bei dem Handelskrieg eigentlich geht, argumentiert García Herrero, sei Hegemonie-Streben, eine Art wirtschaftlicher Kalter Krieg. Europa sei zwischen seinen beiden größten Handelspartnern gefangen. Einige Industriesektoren könnten von mehr Handel mit China profitieren, so die Expertin, aber die EU müsse sich auch bewusst sein, dass der Handelskrieg große Risiken für Europa berge. Hören Sie Alicia García Herrero in der neuen Podcast-Folge von MERICS Experts.