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MERICS China Lounge mit Johnny Erling

„Mitten drin, doch außen vor: 40 Jahre Korrespondent in China“

Als Johnny Erling in den siebziger Jahren zum Studium in das noch ländlich geprägte Peking kam, lebte Mao Zedong noch. In vier Jahrzehnten als Journalist in China erlebte Erling den rasanten Wandel des Landes aus nächster Nähe mit: die Reform- und Öffnungsbestrebungen seit Anfang der achtziger Jahre, die Niederschlagung der Tiananmen-Bewegung 1989, die neunziger Jahre mit ihrem rasanten Wirtschaftsaufschwung sowie den Aufstieg Chinas zum einflussreichen globalen Spieler. Zurzeit beschäftigt den Journalisten Erling vor allem die Überwachung auf verschiedenen Ebenen des Zusammenlebens in China, die durch die Technisierung des Alltags und das umfassende gesellschaftliche Bonitätssystem allgegenwärtig zu werden droht.

Der 1952 geborene Erling hat in Frankfurt und an der Peking-Universität studiert. Von 1980 bis 1982 war er Lektor am Pekinger Marx-Engels-Institut. Von 1985 bis 1990 arbeitete er als Korrespondent der „Frankfurter Rundschau“ in Peking, seit 1997 ist er von dort aus für die „Welt“ und den österreichischen „Standard“ tätig.

Das Gespräch mit Johnny Erling moderiert Claudia Wessling, Leiterin Kommunikation am MERICS.

Wann: Donnerstag, 3. Mai 2018, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)

Wo: Mercator Institute for China Studies, Klosterstraße 64, 10179 Berlin-Mitte, 1. OG, Eingang im 2. Hof des Jugendstilgebäudes mit der Aufschrift „Gebrüder Tietz“.

Die Zukunft von Chinas Wirtschaftspolitik: Staatskapitalismus oder Stärkung der Marktwirtschaft?

Lunchtime Meeting von DIW Berlin und OECD Berlin Centre

Westliche Unternehmen setzten lange große Hoffnungen auf die Stärkung von Marktmechanismen in China. Fortschritte gibt es hier jedoch kaum, stattdessen bauen der Staat und die Kommunistische Partei ihren Einfluss auf die chinesische Wirtschaft weiter aus. In den vergangenen Jahrzehnten führte dies zum Aufbau von Überkapazitäten und wachsenden Schulden. Nun strebt China auch die globale Marktführerschaft in Hochtechnologiebereichen an - eine Herausforderung für marktwirtschaftlich orientierte Systeme.

Referent: Dr. Max J. Zenglein, Programmleiter Wirtschaft am MERICS

Kommentar: Margit Molnar, Ph.D., OECD

Moderation: Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D., DIW Berlin

Wann: Mittwoch, 25. April 2018, 12:00 bis 14:15 (Leichter Mittagsimbiss 12:00, Veranstaltungsbeginn 13:00)

Wo: DIW Berlin, Mohrenstr. 58, 10117 Berlin, Elinor Ostrom Hall, 1. OG

Veranstaltungssprache ist Englisch. Anmeldungen bitte schriftlich an events@diw.de.

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