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MERICS Podcast

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MERICS-Analysen zum Anhören: Das bietet der Podcast von MERICS. Wissenschaftler des MERICS besprechen und analysieren Entwicklungen und Ereignisse in China. Wie ist Chinas Haltung bei den internationalen Klimaverhandlungen einzuordnen? Wie macht sich die chinesische Regierung soziale Medien zunutze? In welchem Zustand befindet sich das politische System der Volksrepublik? In etwa zehnminütigen Interviews geht es um aktuelle und brisante Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der Volksrepublik. Auch andere China-Experten sind regelmäßig bei MERICS-Experts zu Gast.

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Karsten Sach: “Klimapolitik muss Kern der Wirtschafts- und Finanzpolitik werden” (MERICS Experts #39 / 14. Juli 2017)

Der angekündigte Rückzug der USA aus dem Pariser Abkommen ist ein Rückschlag für die internationale Klimapolitik, werde aber „den Prozess nicht aufhalten“, sagt Deutschlands Klima-Chefunterhändler Karsten Sach. Bei einer Konferenz in Berlin von MERICS, der European Climate Foundation und dem Mercator Research Institute for Global Commons and Climate Change (MCC), appellierte er an die internationale Gemeinschaft, Klimapolitik zum „Kern von Wirtschafts-, Entwicklungs- und Finanzpolitik“ zu machen, um das Ziel von Paris zu erreichen, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Über Klimapolitik in der Ära Trump, über Chinas neue Haltung und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit hat er auf der Konferenz mit Björn Conrad, Vize-Präsident Forschung bei MERICS gesprochen.

Barbara Finamore über US-Klimapolitik: “Trumps Macht ist nicht so groß wie viele denken” (MERICS Experts #38 / 10. Juli 2017)

Obwohl US-Präsident Trump den Rückzug Amerikas aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt hat, wollen viele US-Bürger, Bürgermeister und Unternehmen weiter dafür sorgen, dass die amerikanischen CO2-Emissionen wie geplant zurückgehen. „Trumps Macht ist nicht so groß wie viele denken“, sagt Barbara Finamore, Asien-Direktorin der amerikanischen Umweltschutzorganisation Natural Resources Defense Council (NRDC). Gleichwohl habe Trumps Ankündigung dem internationalen Ansehen Amerikas geschadet, so Finamore kürzlich in Berlin. Sie rief Deutschland und China dazu auf, jetzt Führungsrollen im Klimaschutz zu übernehmen. Claudia Wessling, Leiterin der Kommunikationsabteilung von MERICS, hat mit Finamore gesprochen – im Rahmen einer Klima-Konferenz, die MERICS gemeinsam mit der European Climate Foundation und dem Mercator Institute for Global Commons and Climate Change (MCC) veranstaltet hat.

Caio Koch-Weser: “Die mangelnde Bereitschaft der USA ist eine Schande” (MERICS Experts #37 / 7. Juli 2017)

Die G20-Staaten müssen rasch die Rahmenbedingungen für den Übergang zu einem Wirtschafts- und Finanzsystem mit niedrigen CO2-Emissionen schaffen. Das war der zentrale Appell von Caio Koch-Weser, Aufsichtsratsvorsitzender der European Climate Foundation. Zum Auftakt einer gemeinsamen Konferenz am 30. Juni  von  ECF,  Merics und dem Mercator Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) zur deutsch-chinesische Zusammenarbeit in der Klimapolitik rief Koch-Weser dazu auf, die Preisgestaltung für CO2 zu überarbeiten, Richtlinien für ein grünes Finanzsystem zu schaffen und beim Kampf gegen den Klimawandel die deutsch-chinesische  Zusammenarbeit staatlicher und nicht-staatlicher Institutionen auszubauen.

Clas Neumann: „Die digitale Zukunft wird in China geschrieben“ (MERICS Experts #36 / 14. Juni 2017)

Mobile, bargeldlose Bezahlsysteme wie Alipay gehören in China längst zum Alltag. „Ich brauche in Shanghai kein Bargeld mehr“, sagt Clas Neumann, der sogar seinen Kindern ihr Taschengeld per App zahlt. Beim Software-Hersteller SAP leitet Neumann die Abteilung „Schnell wachsende Märkte“ und die SAP-Labs, die weltweiten Innovationslabore. Seit fünf Jahren lebt er in Shanghai.  Im digitalen Bereich hätten einige chinesische Unternehmen Weltspitze erreicht, beobachtet Neumann. „Ein großer Teil der digitalen Zukunft der Welt wird in China geschrieben.“ Clas Neumann im neuen Merics Experts Podcast.

Isabel Hilton: Die Zivilgesellschaft spielt immer noch eine große Rolle" (MERICS Experts #35 / 30. Mai 2017)

In China haben Nichtregierungsorganisationen (NGO) und unabhängige Journalisten viel dazu beigetragen, Umweltprobleme aufzuzeigen und das Bewusstsein für die Folgen der massiven  Umweltverschmutzung zu schärfen. Unter der Führung von Xi Jinping ist es für NGOs allerdings deutlich schwieriger geworden – das politische Klima hat sich verändert. Ein neues Gesetz schränkt zudem die Arbeit ausländischer NGOs deutlich ein. Doch Isabel Hilton, Chef-Redakteurin der Website „China Dialogue“, bleibt optimistisch: Die Zivilgesellschaft spiele immer noch eine große Rolle, sagt sie. Im neuen MERICS Experts Podcast spricht sie über NGOs und ihre eigene Arbeit in China und erläutert, wo es immer noch Freiräume gibt.

Das 2013 gegründete Mercator Institute for China Studies (MERICS)mit Sitz in Berlin ist weltweit eines der größten Institute der gegenwartsbezogenen und praxisorientierten China-Forschung. MERICS ist eine Initiative der Stiftung Mercator.

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