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MERICS Experts #40

02. August 2017

Die chinesische Regierung versucht mit Investitionen in Millionenhöhe die tibetischen Gebiete des Landes zu entwickeln. Was kann diese Politik in abgelegenen Regionen erreichen? Können staatliche Investitionen dort dauerhafte Arbeitsplätze schaffen? Der Ökonom Carsten Holz von der Hongkong University of Science and Technology hat viele Monate auf dem tibetischen Hochplateau im Westen der Provinz Sichuan verbracht und untersucht, wie sich die Politik Pekings auswirkt. Die Straßen haben sich verbessert, ebenso der Zugang zu Bildung, sagt er. Aber Reise-Beschränkungen, ungleiche Bezahlung und die starke Präsenz der Sicherheitskräfte sorgen weiter für Unzufriedenheit unter den einheimischen Tibeter. Peking schafft es nicht, sich in deren Herzen einzukaufen. Carsten Holz berichtet im neuen Merics Experts Podcast über seine Erfahrungen.